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Athleten-Club Einigkeit Elmshorn von 1893 e.V.

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     Verbotene Handlungen
Wer die Anordnungen des Ringrichters nicht befolgt, gegen Kampfregeln verstößt und unsportlich kämpft, kann dafür ermahnt, im Wiederholungsfall verwarnt und bei drei Verwarnungen disqualifiziert werden. Bei besonders schweren Vergehen kann die Disqualifikation ohne vorherige Verwarnung erfolgen. Unerlaubte Handlungen unterbricht der Ringrichter mit dem Kommando »Stop« und gibt den Kampf mit dem Kommando »Box« wieder frei. Verbotene Handlungen werden in den meisten Fällen zuerst mit einer Ermahnung geahndet und führen erst im Wiederholungsfall zu Verwarnungen.
Aber auch um die Unfallgefahr auf ein Minimum einzuschränken und um einen fairen Kampfverlauf zu erreichen, sind folgende Handlungen im Kampf verboten:


  • Jeder Angriff sowie jede Umklammerung unterhalb der Gürtellinie, ferner Beinstellen sowie Treten und Stoßen mit dem Fuß und Knie.

    Angriff unterhalb der Gürtellinie
    Wenn die Treffer absichtlich zu tief gesetzt werden, gehören sie zu den schweren Fouls. Ist der Getroffene kampfunfähig, führt dies sofort zur Disqualifikation des schlagenden Boxers. Wird ein auf den Körper gerichteter Schlag nach unten abgewehrt und landet unterhalb der Gürtellinie, so ist dies das Verschulden des getroffenen Boxers. Eine Disqualifikation erfolgt in diesem Fall nicht.

  • Stossen oder Schlagen mit dem Kopf, den Schultern, dem Unterarm oder Ellenbogen sowie das Zurückdrücken des Gegners mit Unterarm oder Ellenbogen.

    Stossen mit dem Kopf
    Kopfstösse gehören zu den gefährlichsten Fouls im Ring. Sie bedeuten für beide Boxer eine hohe Verletzungsgefahr. Sie entstehen durch zu tiefes Abducken im Vorwärtsgang oder durch Vorwärtsgehen mit dem Kopf vor den Fäusten. Seitliche Bewegungen mit dem Kopf, wie sie besonders im Nahkampf (Infight) geschehen, führen ebenfalls oft zum Kopfstoss.
    Schlagen mit dem Ellenbogen
    Der Ellenbogen und der Unterarm dienen nur der Deckung und der Abwehr von Schlägen. Sie dürfen nicht zum Schlagen benutzt werden.


  • Jeder Schlag, der auf der hinteren Körperhälfte des Gegners landet, insbesondere Schläge auf den Hinterkopf, das Genick oder die Nierenpartie.

    Schläge auf die Nieren
    Nierenschläge entstehen im unkontrollierten Nahkampf oder wenn der Gegner sich abdreht. Weil sie die Nierengegend ungeschützt treffen, sind sie besonders gefährlich.
    Schläge auf das Genick
    Nackenschläge kommen zustande, wenn ein Boxer durch Seitschritt ausweicht oder sich regelwidrig bewegt. Dadurch können Haken im Nacken des Gegners landen.

  • Jeder Schlag mit offener Faust oder Schläge mit der Handfläche, dem Handgelenk, der Handkante sowie Rückhandschläge oder Schleuderschwinger.

    Schlag mit der Innenhand
    Schläge mit der Innenseite des Handschuhs können durch die Verschnürung Verletzungen herbeiführen.
    Schlag mit der Innenhand


  • Festhalten am Seil zum Zwecke von Angriff oder Verteidigung, Zurückdrücken des Kopfes, des Gegners über die Seile und jede sonstige Benutzung der Ringseile.


  • Ringen, Hängen oder Aufstützen auf den Gegner sowie Schleudern des Gegners in der Umklammerung.


  • Angreifen des zu Boden gegangenen Gegners.

    Angreifen des zu Boden gegangenen Gegners
    Wer einen zu Boden gegangenen Boxer weiter angreift oder schlägt, gilt als besonders unfair und wird disqualifiziert.

  • Festhalten oder Einklemmen des gegnerischen Armes oder Kopfes sowie das Unterstecken der Arme unter die des Gegners.


  • Einen Haken zu schlagen und den Gegner dabei in den Schlag hineinzureißen.


  • Sich so tief abzuducken, dass man sich unterhalb der Gürtellinie des Gegners befindet.

    Unterhalb der Gürtellinie des Gegners abducken
    Abducken unter die Gürtellinie des Gegners ist ein Foul, das für kleine Boxer bei ihrer Verteidigung typisch ist. Damit soll der Gegner oft auch zu verbotenen Schlägen in Nacken oder Nieren verleitet werden.


  • Eine vollständige passive Kampfhaltung z.B. Doppeldeckung einzunehmen oder zu Boden zu gehen, ohne einen Schlag erhalten zu haben.


  • Während des Kampfes zu sprechen.

    Sprechen zum Ringrichter oder zum Gegner, schneiden von Grimassen oder Gesten machen führen zur Verwarnung oder Disqualifikation. Will ein Boxer dem Ringrichter etwas mitteilen (z.B. Kleiderschaden), muß er mit einem Knie den Boden berühren und die Hand heben. Er muss warten bis der Ringrichter zum Sprechen auffordert.


  • Den Gegner nach dem "Break" - Kommando des Ringrichters zurückzustoßen oder sich vom Gegner abzustoßen.

    Schläge nach dem »Break«, nach dem Kommando »Stop« oder nach dem Gong bedeuten ein Nachschlagen, denn diese Kommandos unterbrechen die Kampfhandlungen. Bei einem »Break« müssen die Kämpfer einen deutlichen Schritt zurücktreten, bevor der Kampf fortgesetzt wird.
    Das Nachschlagen in diesen Situationen ist deshalb besonders unfair, weil die Kämpfer häufig die Hände nach unten nehmen und ohne Deckung getroffen werden. Der nachschlagende Kämpfer wird sofort disqualifiziert.

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© 2000,  Jens Gatzenmeier

 Stand: Oktober 2007