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Athleten-Club Einigkeit Elmshorn von 1893 e.V.

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     Dichter und Boxer
 
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"So lange du stehen kannst,
wirst du kämpfen."
Die Mythen des Boxens und ihre
literarische Inszenierung

Dr. Manfred Luckas



Dr. Manfred Luckas
Verlag dissertation.de
ISBN 3-89825-354-6
2002

-jg- Bei diesem Titel handelt es sich um eine von Dr. Manfred Luckas geschriebene Dissertation über das Boxen "als Gegenstand des literarischen Schaffens".
Die Beschreibungen zur Boxliteratur werden treffend durch sporthistorische, sozial- und kulturgeschichtliche Betrachtungen ergänzt.
Diese Arbeit kann ich allen Boxsportfreundinnen und -freunden zum Lesen empfehlen!
Die Dissertation kann unter der Verlagsadresse http://www.dissertation.de als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Die nachstehende Zusammenfassung habe ich dieser Website entnommen.


Die Geschichte des Boxens lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Ebenso alt ist die Tradition des Faustkampfes als Gegenstand des literarischen Schaffens. Diesen beiden Aspekten, die nicht voneinander zu trennen sind, widmen sich die einleitenden Kapitel der vorliegenden Arbeit. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der griechischen Antike und dem Boxen im England des 18./19. Jh., um dann in die Moderne, die im Zentrum der Untersuchung steht, einzumünden.
Einer vertieften Betrachtung werden die zwanziger Jahre unterzogen, die eine bemerkenswerte Dichte an literarischen Texten zum Thema hervorgebracht haben. Gerade diese Epoche stellt das Boxen in den Zusammenhang von Körperkult, Männlichkeit und Existenzkampf, der sich auch in den neunziger Jahren wieder beobachten lässt.
Wie unschwer zu erkennen ist, sprengt das vorliegende Projekt den literaturwissenschaftlichen Rahmen. Es beinhaltet darüber hinaus sporthistorische sowie sozial- und kulturgeschichtliche Aspekte.
Da Boxen ein Motiv der Weltliteratur ist, versteht sich der gewählte Ansatz als komparatistischer. Von besonderer Bedeutung ist dabei neben den deutschen Texten der angelsächsische Sprachraum.
Um aufzuzeigen, in wie vielfältiger Weise das Boxen literarisch präsent ist, werden als eine Besonderheit des Textkorpus auch Boxer - Autobiographien (z.B. von Schmeling und Scholz) analysiert.

Den Hauptteil der Arbeit stellt das Kapitel Boxen zwischen Mythos und Realität dar. Hier finden sich die zentralen Fragen sowohl zum Boxen selbst als auch zu seiner literarischen Rezeption wieder:
Warum schreiben Schriftsteller über Boxen? Warum versteht sich der Faustkampf als Kunst bzw. Wissenschaft? Wie gestaltet sich der Mythos vom sozialen Aufstieg? Wie hat man die vielzitierte Metapher vom Lebenskampf zu deuten? In welchem Verhältnis steht das Boxen zu so heterogenen Gesichtspunkten wie Humor, Religiosität, Tod oder ethnischen Konflikten?

Abgerundet wird dieser Komplex durch eine Analyse des Boxerfilms und durch eine Betrachtung der Geschlechterrollen im Faustkampf. Hier liegt der Schwerpunkt auf der spezifischen Ausprägung des Männerbildes.
Der Arbeit angefügt ist ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie ein Anhang zu unterschiedlichsten, nicht nur literarischen, Aspekten des Boxens.


Der Autor:
Manfred Luckas, geb. 4.4.1965 in Grevenbroich.
Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Politischen Wissenschaften in Köln Promotion mit dem Projekt Boxen in der Literatur der Moderne.
Seit mehreren Jahren als freier Journalist, Autor und Online-Redakteur tätig, u.a. für WDR, Goethe-Institut und Arcum Medien. Mitarbeiter des Fachmagazins BOXSPORT, zahlreiche Publikationen zum Thema Boxen, darunter v.a. die Anthologie Ring frei! Ein Lesebuch vom Boxen (Reclam-Verlag Stuttgart 1997).

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TKO - Box-Stories

Graciano Rocchigiani



Graciano Rocchigiani
Herausgegeben von Martin H. Greenberg
Maas Verlag, Berlin
ISBN 3-929010-41-0
1996

Box-Idol Graciano "Rocky" Rocchigiani präsentiert zehn Box-Stories amerikanischer Pulp-Writer, die sich von der Alles-oder-nichts-Mentalität des Boxens und seiner zwielichtigen Welt angezogen fühlten. Boxen und Pulp-Magazine beherrschten in den dreißiger Jahren neben dem Kino die Unterhaltungsindustrie. Die Autoren fanden im Boxen das Abbild der amerikanischen Gesellschaft und den perfekten Rohstoff für ihre schnellen, präzisen Stories. Die Geschichten handeln von zähen Fightern, die auf die große Chance lauern, von gerissenen Managern, die um des Profits willen junge Talente verheizen, von ausgebrannten Veteranen, die sich für ein paar Dollar ein letztes Mal in den Ring quälen. Die Stories beschwören die hitzige Atmosphäre der Box-Welt und gestatten einen Blick hinter die Kulissen, wo sich die immer gleichen Dramen auch heute noch abspielen.

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Über Boxen - Ein Essay

Joyce Carol Oates



Joyce Carol Oates
Manesse Verlag, Zürich
ISBN 3-7175-8120-1
1988

Joyce Carol Oates, die 1938 im Staat New York geboren und schon bald durch ihre Erzählungen ("Lieben, verlieren, lieben") und Romane ("Engel des Lichts", "Im Dickicht der Kindheit") bekannt wurde, zählt heute zu den größten Autoren Nordamerikas. Der vorliegende Essay entstand während der Arbeit an einem Roman über die McCarthy-Ära, als die großen Boxer der fünfziger Jahre gefeierte Stars waren. Der Aufstieg der Schwarzen und der Einwanderer aus den Ghettos vollzog sich im Ring, "Boxen wurde Amerikas tragisches Theater", ein getreues Abbild seiner Gesellschaft und für Joyce Carol Oates zugleich eine Metapher der menschlichen Existenz, des Überlebenswillens im Kampf.

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Der Kinnhaken
und andere Box- und Sportgeschichten

Bertold Brecht



Bertold Brecht
Herausgegeben von Günter Berg
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main
ISBN 3-518-38895-9
1995

Adoriert man einen Boxer, so achtet man den Mann, der phantastisch schwere Hiebe nimmt und so lange nimmt, bis sein gegen Prügel trainiertes Gehirn sich auf sich selber besinnt und somit jedes Bewußtsein verliert. Man achtet diesen Mann umsomehr, als er das Bibelwort befolgt, das über jeden Boxring hängen sollte: nämlich, daß geben seliger ist denn nehmen. Wenn ich sehe, was Magen und Kiefer der Herren (Boxer) aushalten, so überträgt sich von diesen Männern ein gewisser Optimismus auf mich, ich glaube dank Ihnen, daß man das Leben die nächsten acht Tage noch ertragen wird. Carl Einstein, "Der Querschnitt", 1922

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Harte Bandagen
Eine Box-Anthologie in 12 Runden

Herausgegeben von G. Berg und U. Wittstock



Herausgegeben von G. Berg und U. Wittstock
Verlag C.H. Beck, München
ISBN 3-406-39295-4
1997

Let´s get ready to rumble! 24 Texte, die dem entscheidenden K.-o.-Schlag entgegenfiebern oder hinterhersinnieren - geschrieben von Hemingway . Musil . Th.Mann . Horvath . Brecht . J.Roth . D.Barnes . Ringelnatz . Lardner . Kisch . I.Shaw . Cravan . Camus . Kunert . W.Schneyder . Theobaldy . Cortazar . V.Braun . Kinder . Oates . Eilert . R.Wolf . Landweer

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Ring frei!
Ein Lesebuch vom Boxen

Herausgegeben von Manfred Luckas



Herausgegeben von Manfred Luckas
Verlag Philipp Reclam jun., Stuttgart
ISBN 3-15-009642-1
1997

Ich bin jung, ich bin schön, ich bin schnell, ich sehe gut aus und ich bin nicht zu schlagen. Muhammad Ali

Profiboxen ist ein Sport, den man schützen muß - vor sich selbst. Joseph Spinelli

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Boxen - Eine Faustschrift

Michael Kothes



Michael Kothes
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main
ISBN 3-518-39514-9
1999

Die Historie des Boxens beginnt in der Menschheitsfrühe, und sie läßt sich als Kulturgeschichte am Prozeß der Zivilisation entlang erzählen. Mit seiner informativen wie kurzweiligen "Faustschrift" spürt Michael Kohtes der Faszination nach, die dieses archaische Ritual, zumal auf Künstler und Intellektuelle, seit jeher ausübt.

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Menschen, Orte, Fäuste

Wolf Wondratschek



Wolf Wondratschek
Diogenes Verlag, Zürich
ISBN 3-257-21955-5
1996

Wolf Wondratschek
über Elvis
und John Huston
...
und Max Schmeling
und Norbert Grupe
und Henry Maske
und Axel Schulz
...

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Champions - Geschichten aus dem Ring

F.X. Toole



F.X. Toole
Europa Verlag, Hamburg/Wien
ISBN 3-203-83550-9
2001

"CHAMPIONS" sind die besten Kurzgeschichten über das Boxen, die je geschrieben wurden. Das Buch ist eine Hymne auf leidenschaftliches Sehnen und schmerzhafte Niederlagen."    JAMES ELLROY

"Die Härte der Geschichten ist nicht angestrengt, sie kommt aus der Authentizität."    WERNER SCHNEYDER

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Der Kinnhaken - Sportgeschichten

Herausgegeben von Walter Nowojski



Herausgegeben von Walter Nowojski
edition q Verlags-GmbH, Berlin
ISBN 3-86124-164-1
1993

In dieser Anthologie werden 30 Sportgeschichten aus der Weltliteratur des 20. Jahrhunderts vorgestellt - von Autoren aus allen fünf Kontinenten und mit einem olympischen Spektrum an behandelten Sportarten.

Klassiker der amerikanischen Literatur (Jack London, Ernest Hemingway, Ring Lardner) stehen neben europäischen Spitzenautoren (Jean Giraudoux, Alan Sillitoe, Juri Trifonow) und Schriftstellern aus Lateinamerika, Afrika und Asien.

Daß der Sport auch Thmea wichtiger deutscher Autoren ist, belegen Texte u.a. von Bertolt Brecht, Wolfgang Koeppen, Siegfried Lenz und Günter Kunert.

Sport als Thema in der Weltliteratur unseres Jahrhunderts - eine ebenso interessante wie spannende Entdeckungsreise.

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Arbeit und Anmut des Boxens

Zusammengestellt von Wolf-Dietrich Junghanns



Zusammengestellt von Wolf-Dietrich Junghanns
Berliner Debatte Initial
Berliner Debatte Wissenschaftsverlag, Berlin
ISBN 3 931703-69-X
2001

Mit Einzelbeiträgen:

Arbeit und Anmut des Boxens - Wolf-Dietrich Junghanns

Opfer - Über die Berufsethik des Preisboxers - Loic Wacquant

Training versus Wettkampf - Boxen zwischen Leistungsethos und Lucky Punch - Manfred Luckas

Zur sozialen Logik von Kampfsport, Migration und Unterprivilegierung bei Berlinern Amateurboxern - Frederick Groeger

Darf ich Sie zur nächsten Runde auffordern? Boxen als Tanzsport - Cheryce Kramer

"Harte" Frauen und "weiche" Frauen. Die soziale Konstruktion der Identitäten von Boxerinnen - Christine Mennesson

Frauenboxen und verwandte Aktivitäten - Jennifer Hargreaves

"Warum soll´n wa nich boxen dirfen?" Vom Variete zur Profiszene: Die Geschichte des deutschen Frauenboxens - I - Martin Krauß

Sportkultur, Geschlechterverhältnisse und Gesellschaft bei Musil, Wohlbrück und Uzarski - Nanda Fischer

Franchising Fight Club - Maskuline Ängste und Moden am Ende des 20. Jahrhunderts - Kasia Boddy

"Body and Soul": Wie ein Mann sich im klassischen Boxfilm macht - Stephan May

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Geh mal zur Seite, Kleiner

Peter Meisenberg



Peter Meisenberg
Hermann-Josef Emons Verlag
ISBN 3-924491-17-8
1988

Peter Meisenberg beschreibt in seinen "Geschichten aus dem Halbschatten" das Leben und die Lebensverhältnisse der Kölner Boxer. Besonders den Boxern Adolf Heuser, Vöck Schiefers, Hans Pfaffenholz - genannt Pipela - und Peter Müller sind eigene Kapitel gewidmet.

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Blut, Schweiß und Träume

Kai Engelke



Kai Engelke
Klaus Bielefeld Verlag, Friedland
ISBN 3-89833-023-0
2000

Joshi Reinhardt ist ein sensibler Mensch.
Er liebt die Musik und Poesie. Er hat gute Freunde und wohlmeinende Kollegen.
Joshi Reinhardt ist ein talentierter junger Mann.
Er will nach oben. Und zwar ganz nach oben.
Er ist ein Boxer.
Und ein Zigeuner.
Er will einfach seinen Weg gehen, doch der erweist sich zunehmend als verschlungen und steinig. Joshi nimmt Schläge hin; teilt selbst aus, stürzt und steht wieder auf.
Bis sich die Katastrophe anbahnt.

"Diesen widme ich dem Andenken von Johann Wilhelm "Rukeli" Trollmann (1907 - 1943), dem Sinti-Boxer aus Hannover, der 1933 um die deutsche Meisterschaft betrogen und zehn Jahre später im KZ Hamburg-Neuengamme erschossen wurde."
Kai Engelke

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Leben für den Ring

Loic Wacquant



Loic Wacquant
UVK Verlagsgesellschaft mbH Konstanz
ISBN 3-89669-788-9
2001

Loic Wacquant tauchre für mehrere Jahre in die Szene eines Box-Clubs im schwarzen Ghetto von Chicago ein. Was lediglich einen authentischen Zugang zu den Bewohnern des Ghettos ermöglichen sollte, wurde zu einer Leidenschaft. Drei bis sechsmal pro Woche trainierte Wacquant mit den Amateuren des "Woodlawn Boys Club" und lernte dadurch nicht nur zu kämpfen, sondern auch zu empfinden und zu denken wie ein Boxer. Packend schildert er in seinen Aufzeichnungen das tägliche Leben im Gym, eine Boxveranstaltung im Ghetto und schließlich die eigene Teilnahme an den "Chicago Golden Gloves", einem der bedeutendsten Amateur-Turniere der USA. Zugleich bleibt Wacquant immer auch Soziologe, der die analytische Distanz zum Gegenstand seiner Forschung wahrt.

Loic Wacquant ist Professor für Soziologie an der University of California in Berkeley.

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Der Kampf

Norman Mailer



Norman Mailer
Droemersche Verlagsanstalt, München
1976



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© 2000,  Jens Gatzenmeier

 Stand: Januar 2008