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     Biographie - Ludwig Haymann
 
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In der Weltarena
Der Kampf Ludwig Haymanns

Adolf Löffler



Adolf Löffler
Helmut Reichel Verlag, Berlin
1940

Vorwort

Nach Herkunft, Veranlagung und Erziehung schien Ludwig Haymann, der älteste Sohn eines Münchener Kunstmalers, für jede andere Laufbahn geeigneter als für die, die er später ergriff. Sein Leben bewies, daß starke innere Kräfte einen Menschen weit außerhalb der ihm von Geburt und Schicksal scheinbar vorgeschriebenen Bahn drängen können.

Diese Kräfte mögen durch die Weltanschauung einer Zeit ausgelöst worden sein, in der alle bis dahin geltenden Werte fragwürdig geworden waren. In dem allgemeinen moralischen Erschlaffen der Nachkriegszeit suchte der starke Teil einer führerlosen Jugend krampfhaft und unsicher nach Idealen. Ludwig Haymann war einer dieser jungen, ganz auf sich selbst angewiesenen Menschen. In seiner leidenschaftlichen Gestalt vollzog sich symbolhaft die Entwicklung eines Geschlechtes, das zwischen zwei Welten stand, ohne in einer von ihnen zu wurzeln, und das sich den Eintritt zu diesen Welten erst erkämpfen mußte. In Ludwig Haymann offenbarte der Sport, die neue Parole der Jugend von 1920, alle seine guten und schlechten Eigenschaften.

Es mag auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, daß ich Ludwig Haymann nicht als eine geschichtliche Persönlichkeit darstellte, sondern ihn seine Erlebnisse in der Ichform so erzählen ließ, wie er sie mir auf gemeinsamen Sportfahrten im In- und auslande, während einer kleinen Atempause des Redaktionsbetriebes oder in dem kleinen Cafe´Pinakothek in Schwabing unten erzählte. Aber ich wollte ja nicht die Ansicht irgendeines Autors oder der Zeitmeinung über Ludwig Haymann wiedergeben, sondern die Welt zwischen 1914 und 1940 so zeigen, wie sie sich in den Augen eines Spitzensportlers widerspiegelt.


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© 2000,  Jens Gatzenmeier

 Stand: Januar 2008