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Athleten-Club Einigkeit Elmshorn von 1893 e.V.

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     Bücher bis 1945
 
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Das Freifechten
Anleitung zur selbständigen Erlernung der Ring-, Box- und Rutzkunst

Jacob Happel


Das Freifechten


Jacob Happel
Verlagsbuchhandlung J.J. Weber, Leipzig
1865

Wesen des Boxens.

Boxen heißt sich gegen Jemand vertheidigen durch Stöße und Schläge mit Händen und Füßen. Geschieht dies nur durch Stöße, so heißt es Stoßboxen; nur durch Schläge erfolgendes Boxen heißt Schlagboxen. Vertheidigt man sich durch Stöße und Schläge nur mit Händen oder nur mit den Füßen, so heißt es Handboxen oder Fußboxen; thut man dies aber nur durch Stöße oder nur durch Schläge, so heißt es Handstoßboxen oder Fußstoßboxen, oder Handschlagboxen oder Fußschlagboxen. Giebt man mit den Händen nur Stöße und mit den Füßen nur Schläge oder umgekehrt, so heißt es Handstoß- und Fußschlagboxen, oder umgekehrt Handschlag- und Fußstoßboxen. Man kann Boxen und dabei am Ort bleiben, also Boxen an Ort; auch kann man beim Boxen seinen Ort wechseln durch schreiten, hopsen, hüpfen, springen, also Boxen von Ort. ...

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Handbuch des Athletik-Sport
Handbuch der Athletik nebst einer Anleitung zum Boxen

Victor Silberer


Handbuch des Athletik-Sport


Victor Silberer
Verlag der "Allgemeinen Sport-Zeitung", Wien
1900

Auszug aus dem Vorwort zur 2. Auflage:

... Ebenfalls ganz neu ist in dieser Auflage auch eine ausführliche fachliche Anleitung zum Boxen, einem ebenso gesunden als nützlichen Sportzweige, dessen Werth und Bedeutung in dem einleitendem Capitel des betreffenden Absatzes besonders erörtert wird. Hier sei nur eine allgemeine Bemerkung dazu gemacht: Es gibt oberflächliche Leute, welche glauben, das Boxen verrohe den Charakter und mache seine Jünger im Gefühle physischer Ueberlegenheit dann händelsüchtig. Das ist ein Unsinn. Im Gegentheile! Die besten Fechter sind bekanntlich in der Regel niemals Raufbolde, die stärksten Athleten sind gewöhnlich äusserst gutmüthige und friedfertige Menschen. Auch die Kunst der Selbstverteidigung mit den blossen Fäusten macht denjenigen, der mit ihr vertraut wird, nicht zum Krakehler, aber sie kann eines schönen Tages für ihn von ausserordentlichen Nutzen werden. Besonders in den aufgeregten Zeiten, in denen wir leben, kann gar niemand sagen, dass es ihm nicht einmal sehr dienlich sein werde, wenn er im Stande ist, sich irgend einen, ihm körperlich vielleicht sehr überlegenen Angreifer mit seinen zwei Fäusten kunstgerecht vom Leibe zu halten. ...

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Die deutschen Leibesübungen
Großes Handbuch für Turnen, Spiel und Sport

Edmund Neuendorff


Die deutschen Leibesübungen


Edmund Neuendorff
Verlagsbuchhandlung Ernst Schumann, Essen/Ruhr
1920

-jg- Dieses Handbuch enthält eine recht ausführliche Beschreibung des Boxsports mit vielen Fotos und einen Auszug aus den Wettkampfbestimmungen des Deutschen Reichsverbands für Amateurboxen.

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Meine Methode des Boxens

Georges Carpentier


Meine Methode des Boxens


Georges Carpentier
Verlag Grethlein & Co., Leipzig - Zürich
ca. 1920

-jg- Dieses Buch erschien 1920 und war für Max Schmeling das erste Lehrbuch. In seinen "Erinnerungen" schreibt Schmeling: "... waren der Dempsey-Film und ein Lehrbuch von Georges Carpentier, das ich so lange gelesen hatte, bis es ganz zerfleddert war, meine einzige Anleitung gewesen."

Neben der Darstellung der verschiedenen Boxstile und seiner eigenen Methode geht Carpentier im Kapitel "Das indische Zeichen" auf die "psychologische Seite der edlen Kunst" ein. Dort schreibt er zum Beispiel:
"Der Boxer, der den Ring fahl vor Angst betritt, dessen Gesicht einen Ausdruck der Furcht trägt, dessen Hände und Lippen nahezu zittern, ist ein besiegter Mann, bevor der Gong zum Kampfe ruft."

Die Beschreibung der verschiedenen Auslagen und Stöße geben dem Leser einen interessanten Einblick in den Boxstil des vergangenen Jahrhunderts.

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Das Boxen

Reihe Miniatur-Bibliothek


Das Boxen


Verlag für Kunst und Wissenschaft Albert Otto Paul, Leipzig
Reihe Miniatur-Bibliothek
Heft Nr. 723
ca. 1920

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Boxen

Joe Edwards


Joe Edwards - Boxen


Joe Edwards
Miniatur-Bibliothek für Sport und Spiel
Verlag Grethlein & Co., Leipzig - Zürich
ca. 1920

Das folgende Werkchen soll dem Laien, dem Sportbedürftigen sowie dem Sporttreibenden eine schlichte und leichtbegreifbare Anleitung zur Erlernung des Faustkampfs geben. Der Verfasser hat sich bestrebt, die englischen technischen Ausdrücke mit einfachen deutschen Worten zu übersetzen und seine jahrelange praktische Erfahrung als erfolgreicher Kämpfer und Lehrer der "edlen Kunst", dem Leser hierin zu übergeben.
Das allgemeine Aufblühen des Sports, somit auch das Interesse für diese eigenartig praktische Form der Leibesübung wird dem Bändchen zweifellos einen Platz in der reichhaltigen Literatur über Sport und Spiel sichern. Und wenn es in manchem Laien erst die Lust erweckt, die Boxkunst kennen zu lernen, und dazu beiträgt, den Sport in Deutschland allgemein bekannt zu machen, so war diese Arbeit eine dankbare.
Der Sport hat schon manchen erfolgreichen Eroberungszug zu verzeichnen - auch schon hier in Deutschland - und daher wird man nicht zu viel erwarten, wenn man jetzt schon die Hoffnung ausspricht, daß in verhältnismäßig kurzer Zeit das ritterliche Boxen mit an der Spitze der in Deutschland gepflegten Sportarten stehen möge. Denn welcher Sport wäre wie dieser dazu geeignet, so viel an veredelnden Nutzen für Geist, Charakter und Körper zu bieten, welche Leinesübung bietet so wie dieser den Vorteil der leichten praktischen Verwertung als Verteidigungsmittel mit natürlichen und gleichzeitg humanen Waffen?
Dazu kommt noch die Tatsache, daß der Germane sich gerade für diese Fechtart besonders eignet. Es ist nicht allgemein bekannt, daß viele der hervorragenden Meister - Weltmeister James J. Corbett, Billy Papke, Rudolf Unholz (der Mannheimer) und Tommy Burns (Noah Brusso), um nur einige zu nennen - entweder deutscher oder germanischer Abstammung sind - ein weiterer Grund dafür, daß man hierzulande dem Sport eingehende Aufmerksamkeit widmet und eifrig pflegt.

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Boxen

Artur Luerßen


Artur Luerßen - Boxen


Artur Luerßen
Bibliothek für Sport und Spiel
Verlag Grethlein & Co., Leipzig - Zürich
1921

Vorwort zur zweiten Auflage
Seit dem Erscheinen der ersten Auflage dieses Buches hat der Boxsport in Deutschland große Fortschritte gemacht, vor allem seitdem die früheren polizeilichen Beschränkungen hinsichtlich der Veranstaltung öffentlicher Boxkämpfe aufgehoben worden sind. Jeder Sport, der sich entfalten soll, bedarf der Freiheit, bedarf vor allem der propagandistischen Wirkung großer öffentlicher Vorführungen; sind diese nicht möglich, so kann der eigentliche Kampfsport nur im Verborgenen blühen, und die große Masse bleibt uninteressiert.
Im Boxsport ist dieses Stadium der Stagnation nunmehr glücklich überwunden; die Boxkämpfe, die, zum Teil mit ausländischen Gegnern aus dem neutralen Auslande, in den letzten Jahren in Berlin und anderen Großstädten stattgefunden haben, haben der "edlen Kunst der Selbstverteidigung" zahlreiche neue Freunde zugeführt und in den weitesten Kreisen des Publikums ein lebendiges Interesse für das Boxen wachgerufen.
So ist denn das Bedürfnis nach einem neuen, zeitgemäßen oder nach neuen Gesichtspunkten bearbeiteten Lehrbuch über die Kunst des Boxens durchaus verständlich, und als der Verlag Grethlein & Co. mit dem Ersuchen an mich herantrat, das bereits vor einer stattlichen Reihe von Jahren erschienene Buch von Dr. A. Luerßen neu zu bearbeiten, habe ich um so bereitwilliger zugestimmt, als mir damit Gelegenheit geboten wurde, meine langjährigen, im In- und Auslande (Frankreich und England) gewonnenen Erfahrungen niederzulegen.
In dem Buche von Dr. Luerßen war so manches veraltet, und vieles, vor allem die Anwendung von Ringergriffen, ist im modernen Boxsport nicht mehr zulässig. Der Sport hat in der Entwicklung der Technik wesentliche Fortschritte gemacht, und vor allem hat das von den Amerikanern erfundene, künstlerisch entwickelte "In-Fighting" (Nahkampf) eine ganz neue Note in den Boxsport hineingebracht. Das Dominieren der Amerikaner im internationalen Boxsport und auch die von französischen Meistern wie Carpentier und Ledoux wiederholt bewiesene Überlegenheit gegenüber den Engländern haben gezeigt, daß deren Schule veraltet ist und vor den neuzeitlichen Methoden nicht mehr standhält. Die englische Fachpresse schwor auf den Sieg Joe Becketts über Carpentier - und der Franzose siegte, ohne auch nur einen Kratzer zu erhalten, in 74 Sekunden. Technik, "Ringercraft" - wie der Fachmann sagt - behielt die Oberhand gegenüber der Kraft.
Von dem ursprünglichen Inhalt des Luerßenschen Buches, ist daher weggefallen, was veraltet war; bei dem eigentlichen Lehrgang, der den Anfänger mit den Grundlagen der Boxkunst, mit den hauptsächlichsten Angriffs- und Verteidigungsmethoden bekannt macht, habe ich mich auf unwesentliche Änderungen und etliche Streichungen beschränken können, denn die Grundlage ist dieselbe geblieben. Was die Technik des modernen Boxens an Neuem hervorgebracht hat, was ich selbst in meiner zehnjährigen Laufbahn als Boxer an Erfahrung gesammelt habe, das habe ich in einigen neuen Kapiteln, vor allem über "In-Fighting", "Ringcraft" usw., niedergelegt. So glaubte ich dem Verdienst des ersten Verfassers gerecht zu werden und zugleich meine eigene Position als Fachmann am besten zu wahren.
Dr. Luerßen hat seinerzeit nicht ohne Erfolg versucht, die englischen Fachausdrücke zu verdeutschen. Ich habe an seinem ursprünglischen Text in dieser Hinsicht keine Änderungen vorgenommen; in dem, was ich neu hinzufügte, habe ich berücksichtigen zu müssen geglaubt, daß Tausende von jungen Deutschen in den Jahren des Krieges (vielfach in englischer Gefangenschaft) kennen gelernt haben und mit den englischen Fachausdrücken, die ja im internationalen Sport gebräuchlich sind, vertraut geworden sind. So war es denn für mich maßgebend, mich verständlich zu machen, und ich hoffe, daß mir dies gelungen ist.
Bei der Zusammenstellung des Inhalts möge der Leser das alte Wort berücksichtigen, daß alle Theorie grau ist. Einen Sport, zumal einen so lebendigen wie das Boxen, wird man schwerlich aus einem Buche erlernen, das aber als Leitfaden auch für den schon weiter Vorgeschrittenen doch von Wert sein kann. So habe ich auch bei dem, was ich selbst beigesteuert habe, stets den Extrakt meiner Erfahrungen zu geben versucht, keine bloßen Anweisungen, da der Lernende diese, ohne das Beispiel vor Augen zu haben, im allgemeinen nur schlecht zu verarbeiten vermag.
Zum Schluß nehme ich noch Gelegenheit, Herrn Kurt Doerry, dem Chefredakteur von "Sport im Bild" und bekannten Schiedsrichter bei allen großen Boxkämpfen, den besten Dank auszusprechen für die freundliche Unterstützung, die er mir bei der Sichtung und Zusammenstellung des Materials für die Neubearbeitung hat zuteil werden lassen.
Berlin, im Juni 1920
Otto Flint

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Der Ringrichter

Hans Bötticher


Der Ringrichter


Hans Bötticher
Herausgegeben von Kaspar Berg, Nürnberg
1923

Detaillierte Anleitung für das Amt des Ringrichters. Im Anhang ein Verzeichnis der von Berg hergestellten Knockout Box-Artikel mit Abbildungen.

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Drei Runden

Hans Bötticher


Drei Runden


Hans Bötticher
Walter Becker Verlag, Berlin
1924

Vorwort zur 3. Auflage:

Der beste Gradmesser für die Entwicklung unseres jungen Sportes sind internationale Wettkämpfe. Die besten unserer Amateure haben inzwischen in den skandinavischen Ländern beachtenswerte Erfolge errungen, ein Zeichen, daß wir mit unserer Taktik auf dem richtigen Wege sind.

Kein glänzendes Feuerwerk, das nutzlos verpufft und unnütz Kraft kostet, dafür aber praktischer Zweckmäßigkeit, Schnelligkeit und fester Wille zum Siege sind die Grundlagen des deutschen Amateurstils. In diesem Sinne habe ich die dritte Auflage nochmals durchgearbeitet und speziell auf Schnelligkeit und saubere Schlagtechnik hingewiesen.

Berlin, im September 1924
Hans Bötticher

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Der Richter im Ring

Kurt Doerry


Der Richter im Ring


Kurt Doerry
Verlag Fischer-Druck, Berlin
1924

Auszug aus dem Vorwort:
... Im Nachfolgenden teile ich allen Ringrichtern und solchen, die es werden wollen, aus eigener, wie aus anderer in- und ausländischer Ringrichter-Erfahrung dies und jenes über den Ringrichter und seine Amtsführung mit. Ich gebe mich dabei der Hoffnung hin, daß manches auch den aktiven Boxer und diejenigen Freunde des Boxsports interessieren wird, die den Kämpfen im Ring sonst nur vom Zuschauerraum aus beizuwohnen pflegen.

Berlin, im Februar 1924
Kurt Doerry

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Boxen

Gustav Schäfer


Gustav Schäfer - Boxen als Leibesübung, Kampfsport und Selbstverteidigung


Gustav Schäfer
Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg
1925

Zweck des Buches

Jeder einzelne weiß, welch unerhörten Aufschwung der Sport und ganz besonders der Boxsport in unserm Vaterlande in den letzten zwei Jahren durchmachte. Wer wußte vor dem Kriege etwas vom Boxen, wohl ganz wenige hatten einen dunklen Begriff davon. Heute hat jeder größere Verein seine Faustkampfabteilung, selbst die kleinste Stadt einen Boxklub. Jedes Kind weiß wer Breitensträter und Prenzel ist, und nur von ganz wenigen hört man hie und da noch sagen, "das Boxen sei roh".
Daß viele diesem Sport noch fern stehen, liegt vor allem an den wenigen guten Boxlehrern und der verderblichen Propaganda, die durch schlechte Boxkämpfe gemacht wird. Aus diesem Grunde faßte ich den Mut, für den Boxsport eine Lanze zu brechen. ...

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Die Schule des Boxens

Fritz Strube


Fritz Strube - Die Schule des Boxens


Fritz Strube
Wilhelm Limpert Verlag, Dresden
1925

Vorwort

Die bedeutende Entwicklung der Leibesübungen hat auch den Boxsport zu hoher Blüte gebracht. In den ersten Jahren der Nachkriegszeit hatte er schwer um seine Existenz zu kämpfen. Erfreulicherweise hat sich der Boxsport durchgesetzt und einen großen Anhang aus allen Teilen der Bevölkerung erhalten.

Da zur Zeit noch die geeigneten Boxlehrer fehlen, soll dieses Buch versuchen, dem Mangel abzuhelfen. Erste Aufgabe ist, dem deutschen Boxsport die noch fehlende Grundlage, die für einen weiteren Aufbau unbedingt notwendig und die bei den andern Arten der Leibesübungen schon vorhanden ist, zu schaffen. Deshalb habe ich versucht, den Boxunterricht schulgemäß aufzubauen. Da es noch ein Versuch ist, der natürlich seine Probe noch nicht bestanden hat, werden dem Buche auch Mängel anhaften, die jedoch hinter der Aufgabe zurückstehen müssen.

Der Zweck des Buches wäre erreicht, wenn es die Grundlage für ein zeitgemäßes Handbuch für Boxen abgeben würde.

An dieser Stelle sei auch dem Wilhelm Limpert-Verlag für die wirkungsvolle und vorteilhafte Ausstattung des Buches gedankt, wodurch sich sein Wert bedeutend erhöht hat.

Hannover, im Juni 1925.
Fritz Strube

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Boxen

Dr. Willy Meisl


Boxen - Dr. Willy Meisl


Dr. Willy Meisl
Ullstein Verlag, Berlin
1925

Vorwort

Die Boxsportliteratur ist international eine ungemein zahlreiche, und auch Deutschland verfügt schon über eine ganze Zahl pugilistischer Werke. Dennoch sollte dieses Büchlein einem gewissen Mangel abhelfen. Es fehlte an einem Buche, das sich in leicht lesbarer Form mit dem Faustkampfe befaßte und das dem Anfänger, ja dem Fernstehenden ebenso etwas zu bieten gehabt hätte wie dem Boxer und dem Fachmann. Anregung und Unterhaltung zu bieten und vielleicht auch etwas Belehrung dazu, das ist der Zweck dieses Büchleins, und wenn es hilft, die noch immer zahlreichen Vor- und Fehlurteile gegen den Faustkampfsport zu vermindern, wenn es dem schönen Boxsport neue Anhänger verschafft und den schon vorhandenen einige neue Einblicke vermittelt, ist es nicht vergeblich geschrieben worden.

Ein Teil der hier veröffentlichten Aufsätze stammt von Hans Bötticher, dem ich hier für seine Mithilfe meinen Dank sage, ein Teil der zeichnerischen Illustration wurde von Barlog ausgeführt.

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Boxen - Der Weltsport

Kosmopolit (J. Machalewski)


Boxen - Der Weltsport


Kosmopolit (J. Machalewski)
Voran-Verlag, Berlin
1927

Vorwort

Als der Boxsport vor wenigen Jahren noch in den allerersten Anfängen bei uns stand, fehlte es ihm an wirklichen Kennern und Könnern. Seitdem haben sich viele berufen gefühlt, vor allem auch die Lücken auf dem Gebiete der Boxsport-Literatur zu schließen. Es ist dabei neben vielem anderen auch einiges Gute zu Tage getreten. Doch fehlt es auch heute noch an einem alles umfassenden und auf ausreichender Erfahrung, auf Welterfahrung beruhenden Werk, einem sogen. Standardwerk. Diese Lücke auszufüllen habe ich mir zur Aufgabe gestellt. Ich glaube, da der Name "Kosmopolit" seit Jahren mit der boxsportlichen Publikation eng verbunden ist, vor allem auch durch meine vielseitigen praktischen Erfahrungen und das einhergehende Studium der Boxgeschichte bis in die fernsten Zeiten, hierzu berufen zu sein. Es gibt zudem nur wenig "Prominente" der behandschuhten Faust und der Welt-Boxsportliteratur, die ich nicht zu meinen Bekannten zähle. Daneben stand ich in nicht weniger als drei Erdteilen zwischen den Seilen und habe manchen beachtenswerten Erfolg davongetragen.

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Kampfregeln im Boxen

 


Kampfregeln im Boxen


Verlag Max Noster, Berlin
1929

Sportliche Regeln der Boxsport-Behörde Deutschlands nebst Satzungen der Boxsport-Behörde Deutschlands und des Verbandes Deutscher Faustkämpfer e.V.

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Boxen für alle

Max Leusch


Boxen für alle


Max Leusch
Verlag E.S. Mittler, Berlin
1931

Vorwort

Dieses Buch soll ein Weg sein, kein Programm. Es ist entstanden auf Anregung meiner Schüler, die in zahlreichen Anfragen und Zuschriften mich gebeten haben, meine Lehrweise und langjährigen Erfahrungen im Massenunterricht schriftlich festzulegen. Aus der Fülle des Übungsstoffes ist nur das Nötigste und Zweckmäßigste herausgeschält. Die Technik des Boxens ist nichts Neues mehr. Deshalb ist es mein Bestreben, nicht eine Wiederholung anderer Lehrbücher zu bringen, sondern einen Versuch zu machen, aus den ungemein verschiedenartigen Anschauungen über Stil und Taktik etwas allgemein Gültiges herauszufinden, was nicht nur dem Schüler als Anfänger und Fortgeschrittenen hilft, sondern auch dem Lehrer eine möglichst klare Übersicht über den Übungsstoff und die Methode gibt. Das Buch ist für die Masse geschrieben, und im Massenunterricht müssen alle möglichen Verschiedenheiten ausgemerzt werden, so daß eine klare Linie gegeben wird. Es hat jedoch nur seinen Zweck erfüllt, wenn es nicht dogmatisch aufgefaßt wird, sondern als eine Art Grundlage, auf der jeder selbst weiter bauen soll, der Lehrer sowie der Schüler. Von den vielen Wegen, die nach Rom führen, soll dieser hier nur ein möglichst einfacher und gerader sein.
Wünsdorf, im November 1930

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Jubiläums-Box-Jahrbuch 1920 - 1930

Deutscher Reichsverband für Amateur-Boxen


Jubiläums-Box-Jahrbuch 1920 - 1930


Herausgegeben vom Deutschen Reichsverband für Amateur-Boxen e.V., Berlin
1931

Das Buch erschien aus Anlaß des 10jährigen Bestehens des Reichsverbandes für Amateur-Boxen e.V., Berlin

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Der Boxsport im Schulturnen

Gerhard Voigt


Der Boxsport im Schulturnen


Gerhard Voigt
Verlag Quelle & Meyer, Leipzig
1934

Vorwort

Was gestern noch verachtet und für die Schulen zum Teil sogar verboten war, ist heute als wertvolles Mittel im Dienst der körperlichen und charakterlichen Erziehung unserer Jugend anerkannt: das Boxen. Pflichtgemäßes Fach im Rahmen des Turnunterrichts wird es werden, sobald die nötigen Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Die wichtigste Voraussetzung ist wohl das Vorhandensein von Lehrkräften, die auf der Grundlage einer genauen Kenntnis des Boxens und seiner Methodik imstande sind, den Boxunterricht bei systematischem Stoffaufbau abwechslungsreich und vielseitig zu gestalten und ihn von jugendlicher Frische und Kampfeslust beherrscht sein zu lassen. In diesem Sinne dem Turnlehrer und auch dem Vereinsübungsleiter Anregung und Anleitung zu geben, soll Aufgabe des vorliegenden Büchleins sein. In ihm ist bewußt verzichtet worden auf alles, was nur für Spezialboxer Sinn und Wert hat. Dagegen hat das, was für den Unterricht Jugendlicher und Anfänger brauchbar und notwendig ist, eine besondere Betonung erfahren. Das theoretisch Wissenswerte ist so kurz wie möglich behandelt, der Hauptwert ist auf die praktische Arbeit, auf die als Grundlage, nicht als Dogma gegebene Entwicklung des Stofflichen in Form von Einzelübungen und Übungsaufgaben zu zweien gelegt worden. Gerade in dieser Hinsicht bestehen in der Praxis wie auch in der vorhandenen Literatur noch vielerlei Mängel, ein Grund auch, weshalb das Boxen im Volke noch immer nicht die ihm gebührende Anerkennung gefunden hat.

Möge das Buch also Freund und Helfer derer sein, die berufen sind, das Boxen der Erziehung harter, kampferprobter und kampfesfreudiger Jungen dienstbar zu machen.

Kiel, im Februar 1934
Gerhard Voigt

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Boxen

Amt für Sportwerbung


Amt für Sportwerbung - Boxen


Amt für Sportwerbung
Propaganda-Ausschuß für die Olympischen Spiele Berlin 1936
Verlag H.U. Braun & Co., Berlin
1936

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So lernst Du boxen

Heinz Mägerlein


So lernst Du boxen


Heinz Mägerlein
Verlag Hachmeister und Thal, Leipzig
1939

Auszug aus dem Vorwort:

... -freilich erfordert das Boxen eine gute Schule, wenn es wirklich als Sport und nicht nur als eine gehobenere Form der Prügelei durchgeführt werden soll. Die Technik und Taktik des Boxens ist so vielseitig, daß die kurzen Anleitungen im Rahmen des Massenunterrichts zumeist nicht genügen. ...

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Männer im Ring

Johannes Sigleur


Männer im Ring


Johannes Sigleur
Franck´sche Verlagshandlung, Stuttgart
1940

-jg- Eine Geschichte des Boxsports - niedergeschrieben an Beispielen von Kämpfen aus den Anfangsjahren des deutschen Boxsports bis zum Kampf Max Schmeling gegen Adolf Heuser im Jahre 1939.


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© 2000,  Jens Gatzenmeier

 Stand: Oktober 2007