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EN vom 16.09.1968:
75 Jahre Boxen in Elmshorn

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EN vom 16.09.1968:
75 Jahre Boxen in Elmshorn
100 Pfund einarmig drücken - Wer das konnte, durfte dem Athleten-Club beitreten

In der Ausgabe der "Elmshorner Nachrichten" vom 16. September 1968 befindet sich ein Artikel zum 75jährigen Vereinsjubiläum.


Ehrengäste am Boxring (von links): Der frühere Trainer Heinz Sieg, die ehemaligen Vorsitzenden Arthur Schuldt, Max Saggau, Hans Funke, KSV-Vorsitzender Heiner Fischer und Bodo Pohl.
Ehrengäste am Boxring (von links): Der frühere Trainer Heinz Sieg, die ehemaligen Vorsitzenden Arthur Schuldt, Max Saggau, Hans Funke, KSV-Vorsitzender Heiner Fischer und Bodo Pohl.
Beginn der Abschrift

75 Jahre Boxen in Elmshorn
100 Pfund einarmig drücken - Wer das konnte, durfte dem Athleten-Club beitreten

  Elmshorn. "Ich habe soviel aus der Vereinsgeschichte zu erzählen", erklärte der Elmshorner Boxpionier Arthur Schuldt auf dem Kommers, den der Athleten-Club Einigkeit Elmshorn anläßlich seines 75jährigen Bestehens im "Südpol" gab. Und dann sprudelten die Erinnerungen an die gute alte Zeit des Elmshorner Boxsports nur so aus dem Munde des alten Veteranen, der 1921 dem AC Einigkeit beitrat und von 1930 bis 1933 sowie von 1946 bis 1952 an der Spitze dieses renomierten Box-Clubs stand. Mit Schuldt, Max Saggau und Hans Funke konnte Einigkeit-Vorsitzender Bodo Pohl die früheren Vorsitzenden und mit Heinz sieg den ersten Trainer nach dem 2. Weltkrieg begrüßen. Außerdem unterstrichen Bürgermeister Semprich, der 1. Vorsitzende des Kreissportverbandes, Heiner Fischer, der 2. Vorsitzende des Hamburger Amateur-Boxverbandes, Hans Müller, sowie Vertreter des TSV Uetersen und Fortuna Glückstadt durch Ihr Erscheinen ihre Verbundenheit mit dem Jubilar.

In einem kurzen Rückblick ließ Vorsitzender Bodo Pohl die Erinnerungen an die 75 Jahre Athleten-Club lebendig werden. Dann hatten die Gäste das Wort. Bürgermeister Semprich, der die Glückwünsche des Magistrats überbrachte, würdigte den Idealismus und die Opferbereitschaft der Elmshorner Boxer, die heute unter schwierigen Bedingungen ihren Sport betreiben. Wie Semprich erklärte, habe er in seiner Jugend selbst einmal Bekanntschaft mit dem Boxen gemacht. Der 1. Vorsitzende des Kreissportverbands, Heiner Fischer, überbrachte dem AC Einigkeit im Auftrage des Landessportverbandes Ehrenschild und Urkunde. "Der KSV dankt Ihnen für Ihren Einsatz zum Wohle des Boxsports. Machen Sie weiter so", rief Fischer den Elmshorner Faustkämpfern zu.

Hans Müller. 2. Vorsitzender des Hamburger Box-Amateurverbandes, lobte die Aktivität des AC Einigkeit und nannte dabei als Beispiel die Tätigkeit von Arno Büttner als Ringrichter. Zum Jubiläum übergab er den Elmshorner Boxern Boxhandschuhe.

"Es ist leichter, zehn Fußballmannschaften aufzustellen, als eine Boxstaffel", sagte Hans Funke, der frühere Vorsitzende des AC Einigkeit. Um den Boxsport zu beleben, schlug Funke vor, auf der Rennbahn einen Ring aufzustellen. "Ich habe manche Ringschlacht in Elmshorn eröffnen dürfen." Mit diesen Worten begann Max Saggau mit seinen "Boxmemoiren". Wie Saggau ausführte, müßte in einer Stadt in der Größe Elmshorns ein Kraftsportverein eine Zukunft haben.

Die Ausführungen des langjährigen Vorsitzenden Arthur Schuldt wurden mit besonderem Interesse aufgenommen. Schuldt erinnerte daran, daß im AC Einigkeit zunächst nur gerungen wurde. "100 Pfund einarmig drücken, waren damals die Bedingungen, die an eine Aufnahme gestellt wurden", bemerkte Schuldt.

Einigkeit-Vorsitzender Bodo Pohl konnte viele gute Wünsche entgegennehmen. Alle Gäste waren sich darin einig, daß der Boxsport seinen festen Platz im Elmshorner Sport einnimmt. Bodo Pohl und seine Mitarbeiter wollen, wie auf dem Kommers versichert wurde, alles dransetzen, daß auch in Zukunft Boxveranstaltungen in der Krückaustadt abgehalten werden.

Ende der Abschrift

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© 2000,  Jens Gatzenmeier

 Stand: Oktober 2007